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BLTraining - Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung

BLTraining – BLOG

 

Bekannte Themen – persönlich beleuchtet

Diese Blog Beiträge stammen von meinem Blog auf Fokus Empathie.

Die folgenden Blog Einträge sind ältere Beiträge die nur auf BLTraining erschienen sind.

Who is actually leading? 

Leaders analyze situations, rate options, are looking for alternatives and (hopefully) include their people into the decision process. All rational, maybe even using emotional intelligence. But do they really lead by doing so? 

Inside of us human beings, we all have our servants. Unconscious. A bunch of helpers we created ourselves in the past. When we experienced some painful moments, we asked them to make sure that we will not repeat this. When we experienced great success, we told them to continue this way. 

These servants let us react. And we repeat patterns. Generally a great thing, as this usually saves time in deciding and therefore we are more efficient. 

But are we effective? Far too often, we are not aware that some of the servants are leading us and what we do. Far away from being rational, but we still believe so. So we just choose from a very limited palette of options and often miss the best one. 

If you really want to lead others (and yourself), gain consciousness about your patterns and inner servants. Review their job roles and duties, change these if required as quite often their job is out of date and not helpful anymore. Or even causing problems with the effect that we have to put more effort into our work as leader. 

So ask yourself: who is leading you? When did you do the last inventory of your inner servants? 

Schon Frühling?

Es spriesst Neues, es zeigen sich erste Sprossen – es muss Frühling sein!

Nein, die Rede ist nicht von Schneeglöckchen – sondern ich spreche von meiner Begeisterung darüber, dass es nach langer „Gährungszeit“ endlich soweit ist:

Die neue Webseite ist online auf der ich in Kooperation(en) im grösseren Stil diverse Kompetenzbereiche durch diverse Curricula anbiete.

Der Fokus ist dabei auf der Empathie – so ist denn das Programm der Name: fokus-empathie.ch.

Ist noch am Wachsen – doch schaut rein und hinterlasst Kommentare, Wünsche, Anregungen – ich freue mich darauf.

Peeling the Onion: How to get ready to solve issues

You know this kind of situation: it’s just awkward to have an issue with someone, it seams unsolvable, at least you tried everything and it didn’t work. Did you? Well, to some extend certainly you did. But there is another thing that is usually neglected when it comes about to solve an issue: How to get ready to (really!) solve issues.

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In all my trainings and coaching I delivered over the last two decades, there was the same pattern. An Issue is based on judgments of a situation and the people involved. These judgments are based on interpretations (including projections and shadows) and unmet expectations. These two help to neglect our own co-responsibility in creating this issue, which always is a missed parts in communication and relationship. And the longer it takes from the first „missing parts“ to your reaction, the higher the inner tension in all involved parties and the lesser the chance to solve it, at least following traditional good practices.

So what is required to get ready to solve issues?

  1. Identify your judgments, keeping observations and interpretations separate.
  2. Get clear about the expectations and how they might have landed at your counterparts
  3. Become ready to accept the own contribution to the current situation, without guilt or shame. Even if it is not yet clear what your contribution was.
  4. Clarify your basic human needs in regard to this situation and decide for actions to meet them

These steps do not include any issue solving, but the are the absolute essence to become ready to really solve issues. Missing these steps  let you remain in your hopeless frustration or you start exhausting fights in made up stories without real effects to issue solving. It’s like peeling an onion: take off one layer after another, it might be painful, but in the end it is tasteful. Enjoy!

Die Elemente erfolgreicher Kommunikation

Sich klar ausdrücken scheint einfach – doch wie oft haben wir nur Fragezeichen wenn andere zu uns sprechen oder es stellt sich im Nachhinein heraus, da war ein Missverständnis? Erfolgreiche Kommunikation geschieht dann, wenn alle Beteiligten sich ausdrücken können, gehört werden und miteinander weiter gehen wollen. Dafür ist nicht Rhetorik notwendig oder eloquente Sprechweisen – dafür reichen diese Elemente:

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  1. Tatsachen, Beobachtungen statt Bewertungen oder Interpretationen nennen. Das kann das Gegenüber hören ohne in Widerstand zu geraten, es bildet die gemeinsame Basis worüber das weitere in der Kommunikation sich darauf bezieht.
  2. Gefühle benennen – und die Verantwortung dafür bei sich lassen. Unsere Denke über etwas erzeugt unsere Gefühle, nicht das Gegenüber. Letzteres ist höchstens ein Auslöser, nicht jedoch verantwortlich für unsere Gefühle. Die eigenen Gefühle zu benennen hilft dem Gegenüber klarer zu haben wo ich denn gerade stehe, wie es mir geht.
  3. Bedürfnisse benennen statt Strategien verfolgen. Üblicherweise streiten wir uns über Strategien: welches der Beste Weg ist um Bedürfnisse zu erfüllen. Dummerweise sind wir oft derart auf die Strategien und deren Umsetzung fixiert, dass wir meist die Bedürfnisse nicht klar. So verpuffen Energie und Zwischenmenschliche Verbindungen nehmen Schaden. Fokussieren wir also auf die Bedürfnisse. Die sind für alle Menschen gleich, wenn auch deren Erfüllungsgrad zeitlich variiert.
  4. Klare, erfüllbare Bitten stellen. Bitten verhelfen zur Klarheit und dem gegenseitigen Verständnis über die Elemente 1. und 2. sowie zur Erfüllung von Bedürfnissen. Dafür müssen Bitten im Hier und Jetzt erfüllbar formuliert sein. Und dennoch darf bei echten Bitten das Gegenüber „Nein“ sagen – es ist lediglich ein Nein zum Umsetzungsvorschlag, nicht zum drunterliegenden (und hoffentlich zuvor beidseitig gesehenem) Bedürfnis.

Wenn eines (oder mehrere) dieser Elemente nicht in der Kommunikation enthalten oder „schwammig“ sind, ist das Gegenüber zur Interpretation gezwungen. Ängste in Hierarchien und Ranggefügen verhindern dann leider oft das Nachfragen und Klären. Schlimmer noch: wir nehmen die Unklarheit der Ausdrucksweise mitunter als Angriff war und schiessen zurück – subtil natürlich, doch die verbindende, erfolgreiche Kommunikation ist dahin.

 

Kompetenzen erwerben: für Führung, gegen Burn-out

Im Berufsleben eine tolle Stelle inne haben, gut verdienen, angesehen in der Gesellschaft – dabei innerlich leer, hin und her gerissen, von unguten Gefühlen getrieben. Wie oft höre ich das in verschiedensten Varianten in und am Rande meiner Trainings! Und das ist veränderbar, durch Training. Denn Informationen und gute Ratschläge lassen die eigenen Denk- und Verhaltensmuster nicht nachhaltig verändern. Sich die Kompetenz an zu eignen um Hilfe zu bitten, zu erfahren was das eigene Handeln in Anderen auslöst, sich einen Wortschatz für Bedürfnisse zu zu legen und wie man nicht mehr so viel persönlich nimmt – das alles ist trainierbar. Es bring eine innere Ruhe und Kraft die aus echter Gelassenheit kommt.

Die aktuelle Beilage „Doctor“ der Zeitschrift „Die Zeit“ behandelt das Thema Psychotherapie und stellt die Frage ob, wann und wie solche Therapien sinnvoll sind. Eine essenzielle Aussage ist, dass es eben nicht wie gängig üblich darum geht „darüber zu sprechen“, sondern die genannten Kompetenzen zu erwerben.

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Genau das ist der Kern meiner Trainings. Wie schön, so eine Bestätigung aus einer Zeitschrift zu erhalten.

Führung: vom „ich sage den andern was Sache ist“ zu „mir folgen Menschen“.

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In meinen Trainings habe ich oft Gespräche mit ambitionierten Menschen die als eines ihrer näheren Ziele eine Führungsposition anpeilen. Auf die Frage, was denn für sie „Führung“ oder eine „Führungsposition“ sei, kommt überwiegend eine Antwort wie das hier: „Ich weiss mehr und ich sage deshalb den Mitarbeitern was sie zu tun haben“. Das ist jeweils sehr ernst und durchaus unterstützend gemeint. Da ist oft dieser Wille zum Helfen und Unterstützen auch dabei.

Doch ist da nicht die Grundhaltung schon etwas, das die Führung als fraglich erscheinen lässt – jedenfalls aus Sicht der potentiell geführten? Da ist dieses „ich weiss es“ – die Entmündigung des Mitarbeitenden, das den zum Untergebenen macht. Toll, wenn der Führende auch seine Erfahrungen gemacht hat. Doch „weiss“ er oder sie „es“ deswegen „besser“? Der Philosoph Martin Buber sagte mal: und sind sich zwei Augenblicke noch so ähnlich, ist die Situation dennoch neu.

So folgt dann im Laufe des Gespräches meist die Erkenntnis, dass ein Miteinander wohl dienlicher wäre. Dass die Führung ein Teil eines Teams ist.

Wie sich das Umsetzen lässt, das vermittle ich in meinen Trainings. Und darüber hinaus: Wie schaffe ich es, dass mir andere freiwillig folgen, ohne dass ich die Führung aus der Organisationshierarchie beanspruche? Darum geht es auch in diesen Blog Beiträgen.