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Entscheidungsfindung

Unterthemen der Entscheidungsfindung

Bedürfnissbasiert entscheiden

Pro und Kontra reicht nicht zur optimalen Entscheidung, wenn sie lediglich Fakten beinhalten. Unser kognitiver Verstand (Gehirn) aus dessen Bewusstsein diese Argumente kommen umfasst lediglich etwa 10% unseres ganzen Wesens. 90% sind meist und zum Teil sehr unbewusst. Je mehr diese Anteile in eine Entscheidungsfindung miteinbezogen werden, desto klarer und „richtiger“ ist die Entscheidung. Das ist eine auf Bedürfnissen basierte Entscheidung.
Meist spüren wir die „richtige“ Entscheidung schon längst, doch Ängste lassen sie uns nicht treffen. Wie mit diesen Ängsten umgegangen werden kann, um aus einer Blockade in den Fluss zu kommen.

Bedürfnisse abwägen

Und dann gibt es die Situationen, in denen mehrere Optionen existieren, die ganz unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen würden. Wie gehe ich damit um? Wie Wege gefunden werden etwas zu machen, das möglichst viele Bedürfnisse erfüllt, und wie mit den nicht erfüllbaren Bedürfnissen umgegangen wird.

Gruppenentscheide / Systemisches Konsensieren

Alles zu seiner Zeit:
Entscheide durchdrücken
(demokratisch) Abstimmen
Konsens erreichen.
Ein Konsens ist wünschenswert, denn er hat die volle Unterstützung aller Beteiligten. Doch in Realität nur unter langwierigen Verhandlungen machbar. Der Ausweg des demokratischen Mehrheitsbeschlusses lässt die Minderheit (sei sie absolut oder relativ) ungehört zurück. Die Unterstützung des Entscheides durch die unterlegene Minderheit ist zumindest fragwürdig.
Das systemische Konsensieren ist eine weitere Möglichkeit des Entscheidens: die Möglichkeit mit dem geringsten Widerstand zu suchen. Was als „schwäche“ interpretierbar scheint, ist die grosse Stärke: Diese Entscheide werden (ohne Konsens) optimal getragen.
Von dieser Art Entscheidungsfindung in Gruppen existieren verschiedene Nuancen die je nach Situation noch schneller zum Ziel führen.